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Realschüler auf dem Weg zum Bundeswettbewerb Informatik

Lockdown genutzt, um programmieren zu lernen.

Vier Realschüler*innen haben sich für die 3. Runde des Jugendwettbewerbs Informatik qualifiziert und ziehen damit in den Bundeswettbewerb ein. Schulleiter Fabian Linder und Mediotheksleiterin Christine Wehl, die die Veranstaltung für die Realschule organisiert hat, überreichten den Gewinnern jetzt die Urkunden. Malte Klöcker (Jahrgang 8), Tasnem al Samra (Jahrgang 5), Julian Sass (Jahrgang 8) und Kevin Kuske (Jahrgang 5) werden Anfang September gegen rund 4000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland antreten. Insgesamt starteten im Wettbewerb in der 1. Runde mehr als 26.000 Kinder und Jugendliche – darunter zehn Schülerinnen und Schüler der Realschule.

Zum 2. Mal nahm die Realschule an dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, teil. Das Besondere in diesem Jahr war, dass die erste Runde des Wettbewerbs mitten im Lockdown startete. Die Teilnehmer aus den Jahrgängen 5 und 6 waren zu diesem Zeitpunkt in der Notbetreuung in der Schule. „Wir haben gemeinsam diese Zeit in der Schule sinnvoll und innovativ genutzt, um die Schülerinnen und Schüler bei Programmierübungen zu unterstützen und sie auf den Wettbewerb vorzubereiten“, sagt Christine Wehl. Als die Schule dann langsam wieder startete, haben sich informatikaffine Schüler, die sogenannten Informatik-Coaches der Schule, weiter um die Teilnehmer gekümmert und ihnen Tipps gegeben. Das Projekt lief nach dem Prinzip des Peer-Learnings. „Schüler und Schülerinnen schätzen es, einander sowohl als Gleichaltrige als auch altersübergreifend zu unterstützen, Verantwortung zu übernehmen und auf vielfältige Weise Beziehungen aufzubauen, die für erfolgreiches Lernen in klassenübergreifenden Projekten wichtig sind“, sagt Christine Wehl.

Ausruhen können sich die Realschüler nicht lange, denn in den nächsten Tagen startet das Training für den Bundeswettbewerb. Momentan bereiten sich einige Schüler auf die Weltrobotikolympiade 2021 vor, unsere Junioren starten im Regionalentscheid in der Zukunftswerkstatt Buchholz, unsere Senioren in Wolfenbüttel.

WPK Wahlen

Als Schüler*in der Klasse 6 bis 8 kannst du dir zwei Wahlpflichtkurse aussuchen. In diesen Kursen kannst du deinen Interessen nachgehen. Jeder der beiden Kurse ist zweistündig und findet einmal in der Woche statt.

In Klasse 5 hast du die Möglichkeit, anstelle von zwei Wahlpflichkursen das Fach Französisch als zweite Fremdsprache zu wählen.

Informiere dich jetzt über die Kurse, die im nächsten Schuljahr stattfinden und finde deine Favoriten auf den Infopadlets:

WPK – Kurse in Klasse 6
WPK – Kurse in Klasse 7
WPK – Kurse in Klasse 8

Wenn du schon weißt, welchen WPK du wählen möchtest, melde ich jetzt auf iServ an und wähle deinen Kurs:

zur WPK – Wahl auf iServ

Profilwahl für Klasse 8

Dein Profil wird in Klasse 9 und 10 die Wahlpflichtkurse ersetzen. Es ist daher wichtig, dass du eine gut überlegte Entscheidung triffst. Auf folgendem Padlet kannst du dir die einzelnen Kurse anschauen. Dort erfährst du auch, welche Themen dich erwarten und welche Lehrkräfte die Profile übernehmen werden:

zum Infoseite

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zur Profilwahl auf iServ

Stilles Gedenken an Mara-Angelika Nöhmer

Es sind die Begegnungen mit Menschen,
die das Leben lebenswert machen.
Guy de Maupassant

Das waren die Worte,
mit denen sie sich 2016 als Schulleiterin unserer Schule verabschiedete.

Mara-Angelika Nöhmer

Realschulrektorin a.D.

Mit Trauer erfüllt uns die Nachricht, dass sie uns nun ganz verlassen hat.

16 Jahre lang hat sie sich für ihre Schule mit aller Kraft eingesetzt,
für ihre Schule gelebt.

Sie war nicht nur Schulleiterin, sie war auch Kollegin und Freundin.

Wir gedenken ihr in großer Dankbarkeit.

Die Begegnungen mit ihr waren prägend.

Unser tiefes Mitgefühl gilt ihrem Mann und ihrer Tochter sowie allen Angehörigen.


Die Schulgemeinschaft der Realschule Am Kattenberge

1. Platz beim Heiner-Schönecke-Preis

Wirtschaftsminister lobt Realschul-Beitrag zum Thema Vorlesen und Experimentieren

Die Schülerinnen und Schüler der Realschule Am Kattenberge gewinnen den ersten Platz beim Heiner-Schönecke-Preis 2021. Der Preis ist mit 2000 Euro dotiert.

Die Preisverleihung wurde an diesem Sonntag aufgrund der Corona-Pandemie digital durchgeführt. Drei Schulen aus dem Landkreis Harburg waren für diesen begehrten MINT-Preis nominiert. Mehr als 20 Schulen hatten Beiträge eingereicht.

Gespannt verfolgten die Realschüler in der Aula gemeinsam mit ihren Eltern, der Schulleitung und einigen Lehrern die Preisverleihung. Als Moderator Christoph Reise bekannt gab, dass Platz 1 an die Realschule geht, brach großer Jubel in der Aula aus.

Der Laudator des 1. Preises war der niedersächsische Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann. In seiner Rede lobte er den Beitrag der Realschule als „Leuchtturm-Projekt“. Das bedeute, dass Idee und die Umsetzung große Strahlkraft für viele Menschen habe und sehr zeitgemäß sei. Die Schülerfirma BluEvent, das Mediotheks-Team und das Technik-Team der Schule arbeiteten zusammen und kombinierten den Vorlesetag mit MINT-Experimenten (MINT-Fächern sind Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik). Allein das, sei schon einzigartig, befand der Minister. Daraus machten sie ganz aktuell eine Live-Sendung, die bei Youtube gestreamt wurde:

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YouTube video

Was passiert bei einem Vulkanausbruch? Und was ist ein Stärkemonster? Das sind beispielsweise nur zwei Fragen, die Schülerinnen und Schüler in aufwendigen Experimenten herausgefunden haben und damit live auf Sendung gegangen sind. „Wenn man sich die Beiträge so ansieht, können richtige Youtube-Stars aus den Schülern werden“, lobte Minister Althusmann in seiner Rede. Auch der Stifter des Preises, Heiner Schönecke selber, lobte die Arbeit, die in der Realschule gemacht wird. „Da hat sich etwas Tolles entwickelt“, sagte der Landtagsabgeordnete bei der Preisverleihung.

Die Realschüler hatten sich im Vorfeld viele Gedanke gemacht, wie man trotz der Corona-Pandemie möglichst viele Menschen erreicht, die die Experimente bewundern und die Vorlese-Texte hören können – und dabei alle Abstandsregeln einhalten. Das Filmen, den Schnitt und den Ton übernahmen die zwei Technikteams der Realschule, die auch bei Veranstaltungen der Schule die Technik verantworten und erhielten professionelle Hilfe von Niklas Wehl, ehemaliger Schüler und jetzt Student der Medientechnik.

Rund zwei Wochen vor dem Vorlesetag legten die beteiligten Schüler viele Nachmittage ein, um alle Experimente und Vorlesetexte vorzubereiten und zu proben. Dieses Engagement lobte der Minister besonders. Die Experimente wurden vorproduziert und in die Live-Sendung, direkt aus der Realschule, zugespielt. „Unsere Vorleser aus der Mediotheks-AG haben ihre Texte praktisch live eingelesen“, lobt Christine Wehl, Leiterin der Schülerfirma, und ergänzt, „das Projekt war ein riesen Aufwand, weil so viele verschiedene Gewerke zusammengearbeitet haben.“ Die Arbeit habe sich aber mehr als gelohnt und wurde jetzt mit diesem tollen Preis belohnt.

Text: Thomas Nagorny

Schülervideos: Kampf gegen Corona

20.02.2021 | 12:00 Uhr

Seit nun mehr als 9 Wochen sind die Schülerinnen und Schüler der Realschule Am Kattenberge im Homeschooling. Nicht immer ist es leicht, in dieser Zeit Schritt zu halten. Und doch meistern die Schüler und Schülerinnen ihren Schulalltag mit Hilfe der Lehrer und Eltern und bleiben dabei positiv eingestellt. Trotzdem wünschen sich alle immer wieder, diese besonders anstrengende Zeit geht bald vorüber.

Damit Zuhause nicht immer nur mit Stift und Papier gearbeitet wird, wurden auch einige Kreativaufgaben gestellt. Die Schüler*innen der 5b hatten zum Beispiel in Sport die Aufgabe, ein Video zu drehen, in dem sie das Corona – Virus auf kreative Art und Weise besiegen. Zwei davon möchten wir hier einmal zeigen:

Eine Prise Humor

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Hauke Itzen (5b) hat sich schauspielerisch humorvoll mit dem Kampf gegen Corona auseinandergesetzt.

Der sportliche Ansatz

Der Sportunterricht ist seit Beginn der Pandemie nicht mehr derselbe. In den letzten Wochen haben sich daher einige Schüler*innen dazu bereit erklärt, die Coronapandemie sportlich zu bekämpfen. Gemeinsam, und mit Abstand, werden wir die Pandemie überstehen.

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Anton Grohmann-Falke und Constantin Meier (beide 5b) haben sich zusammengetan, um den Virus im Schnee zu jagen und zu besiegen.

Bennet Roßbach gewinnt den Vorlesewettbewerb 2020

Es ist bereits Tradition, dass in der Adventszeit der Vorlesewettbewerb der 6. Klassen stattfindet. Und so haben auch in diesem Jahr wieder alle 6.-Klässler*innen mit großem Elan das Vorlesen geübt, um an dem großen bundesweiten Schülerwettbewerb teilzunehmen.

Nachdem in den vergangenen Wochen bereits die Klassensieger*innen gekürt wurden, präsentierten diese nun ihre Vorlesekünste auf der Bühne in unserer Aula. Bei vorweihnachtlicher Atmosphäre zeigten die Schülerinnen und Schüler ihr Können und wetteiferten miteinander um den Titel der besten Leser*in. Die Jury – bestehend aus Frau Fäsecke (Stadtbücherei Buchholz), Frau Sander (Buchhandlung Slawski), Frau Meyer (Schulverein), den Deutschlehrer*innen des Jahrgangs und Herrn Linder – hatte es auch in diesem Jahr nicht leicht, den Gewinner zu ermitteln.

Nach spannenden zwei Runden stand fest: Bennet Roßbach aus der 6d ist der beste Vorleser 2020! Im nächsten Jahr darf er die Realschule beim Regionalwett vertreten. Herzlichen Glückwunsch, Bennet!

Wir danken auch wieder unserer Schülerfima BluEvent für ein einmaliges Bühnenbild und eine gelungene Veranstaltung.

Realschule live auf Sendung

Experimentieren und Vorlesen mit der Zukunftswerkstatt

Was passiert bei einem Vulkanausbruch? Und was ist ein Stärkemonster? Das sind nur zwei Fragen, die Schülerinnen und Schüler der Realschule Am Kattenberge jetzt beim bundesweiten Vorlesetag in aufwendigen Experimenten herausgefunden haben und damit live auf Sendung gegangen sind. Vorlesetag und Experimente? Wie passt das zusammen? Ganz einfach: Thema in diesem Jahr war für die Realschüler, die bereits zum 3. Mal am Vorlesetag teilnahmen, die Kombination von MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und dem Vorlesen.

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Um dieses große Projekt zu stemmen, kooperierte die Realschule mit der Zukunftswerksatt Buchholz. Die MINT-Mitarbeiter Martina Haupt und Imke Metz haben die Schülerinnen und Schüler bei ihren Experimenten in der Zukunftswerkstatt unterstützt.

Realschule und Zukunftswerkstatt hatten sich im Vorfeld viele Gedanke gemacht, wie man trotz der Corona-Pandemie möglichst viele Menschen erreicht, die die Experimente bewundern und die Vorlese-Texte hören können – und dabei alle Abstandsregeln einhalten. „Uns war schnell klar, dass wir das irgendwie online machen werden – am besten live“, erinnert sich Christine Wehl, Leiterin der Mediothek an der Realschule Am Kattenberge, an die ersten Planungstreffen. Die Schwierigkeit dabei war allerdings, professionelles technisches Equipment zu bekommen. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum des Landkreises war schnell eine gute Ausstattung für das Projekt besorgt.

Das Filmen, den Schnitt und den Ton übernahmen die zwei Technikteams der Realschule, die auch bei Veranstaltungen der Schule die Technik verantworten und erhielten professionelle Hilfe von Niklas Wehl, Student der Medientechnik und Mitarbeiter der Zukunftswerkstatt. Ganz eng arbeiteten die Technikteams mit der neuen Schülerfirma „BluEvent“ zusammen, die das ganze Projekt „Vorlesetag“ organisiert hat. „BluEvent“ ist eine Schülerfirma im Veranstaltungsbereich und ein gemeinsames Berufsorientierungsprojekt der Realschule und der Zukunftswerkstatt. „Wir planen den Schulball, Expertenvorträge, Abschlussfeiern, Einschulungsfeiern – alles was bei uns an der Schule so veranstaltet wird“, erklärt Christine Wehl, die die Schülerfirma gemeinsam mit Lehrer Thomas Nagorny und Imke Bluschke von der Zukunftswerkstatt bereut.

Rund zwei Wochen vor dem Vorlesetag legten die beteiligten Schüler viele Nachmittage ein, um alle Experimente und Vorlesetexte vorzubereiten und zu proben. Die Experimente wurden vorproduziert und in die Live-Sendung, direkt aus der Realschule, zugespielt. „Unsere Vorleser aus der Mediotheks-AG haben ihre Texte praktisch live eingelesen“, lobt Christine Wehl und ergänzt, „das Projekt war ein riesen Aufwand, weil so viele verschiedene Gewerke zusammengearbeitet haben.“ Die Arbeit habe sich aber mehr als gelohnt.

Text: Thomas Nagorny

Projekt: DO IT YOURSELF

Not macht erfinderisch. Die Infektionslage sorgte für eine neu gestaltete Projektwoche.
Am Ende des Artikels findet sich eine Materialliste für den Selbstbau

Im Video: Die Projektwoche im Zeitraffer

YouTube video

Eine leuchtende Idee

Bereits vor den Herbstferien war unklar, ob die Projektwoche zum Thema HVV XXL so durchführt werden könnte, wie wir sie ursprünglich geplant war. Es gab Bedenken wegen der hohen Infektionszahlen, die ein Umherfahren in Hamburg erschwert hätten, so dass kurz vor den Ferien die Entscheidung gefällt wurde, neu zu planen. Und so ging es in die Ferien, ohne eine Vorstellung, wie es nach den Ferien weitergehen sollte.

Noch während der Ferien wurde dann klar: Das Bahnfahren mit Schulklassen ist untersagt. Und so es war es eine gute Entscheidung, sich neu aufzustellen. Nach zehn Tagen Ferien kam dann endlich die farbenfrohe Idee, die „DO IT YOURSELF“ getauft wurde. Mit etwas Holz, einem Mikrocontroller, LEDs, ein paar Kabeln und einfachen Basisbefehlen war nun das Ziel geboren: Einen leuchtenden und blinkenden „Bilderrahmen“ zu bauen.

Der Grundaufbau

Am Montag wurde sofort der Werkraum bezogen. Dort wurde erstmal der Rahmen gebaut, der später die Technik enthalten sollte. Dafür wurden vier Holzleisten geschliffen, vorgebort und mit zwei Schrauben an jeder Ecke so miteinander verschraubt, dass ein stabiler Rahmen entstand. Auf diesen Rahmen wurde die Frontplatte geschraubt. Damit war der Grundaufbau erledigt und auf der Frontplatte konnte mit Bleistift das spätere Layout vorgezeichnet werden.

Bohren bis der Arzt kommt

Die nächste Aufgabe war das Bohren der Löcher. Durch diese sollte später das Licht der LEDs nach vorn durchscheinen. Hierbei war Vorsicht geboten, denn das dünne Holz der Frontplatte neigte dazu, nach hinten auszusplittern. Wer nicht aufpasste, hatte auf der Rückseite als Resultat eine ausgefranzte Frontplate, die aufwändig von Splittern befreit werden musste. Häufig wurde die Frontplatte im Anschluss bemalt.

Kabel(salat)

Der aufwendigste Teil war mit Abstand das Verkabeln und Anstecken der LEDs. Zum Glück mussten wir dafür nicht besonders viel Löten, weil fast alles mit Steckverbindungen zusammengesetzt wurde. Damit am Ende nicht ein riesiger Kabelsalat entstand, mussten diese jedoch gut organisiert werden. Einige entschieden sich, die LEDs auf die Frontplatte zu kleben, andere befestigten Sie an einem Stück Styropor, das sie dann in den Rahmen klemmten.

Es werde Licht!

Damit war der Bau des Leuchtrahmens abgeschlossen und wir konnten zum letzten Teil des Projektes übergehen: Das Programmieren. Dafür nahmen wir uns am Donnerstag zwei Stunden Zeit und lernten die drei notwendigen Befehle für die Steuerung kennen: „Anschalten“, „Ausschalten“ und „Warten“. Mit diesen Befehlen konnten wir unsere Wünsche für die Beleuchtung umsetzen. Unsere fittesten Programmierer halfen dabei, dass am Ende jeder seine gewünschte Beleuchtung umsetzen konnte.

Der Feinschliff

Am Freitag mussten wir dann nur den An- und Ausschalter anlöten. Nachdem wir unser Abschlussvideo gedreht hatten, konnten wir unsere Projekte mitnehmen. Bei uns Zuhause werden die Ergebnisse hoffentlich noch lange an diese Projektwoche erinnern.

Text & Bild: Herr Kühl – 31.10.2020

DO IT YOURSELF!

Hier findest du eine Komplettanleitung, wie du dir selber einen Leuchtkasten baust.

Kosten (Einzelperson) ca. 30€

Kosten (Klassensatz) ca. 25€ pro Person

MATERIAL

AUS DEM BAUMARKT

Holzplatte (Pappel)
50cm x 30cm x 0,8cm (2 Stück)

Kantholz (2m x 48mm x 22mm) zersägt in:
– 2x Holzleiste 50cm
– 2x Holzleiste 25,6cm

Schrauben
– 8 lange Schrauben (ca. 3 – 3,5cm lang)
– 4 kurze Schrauben (ca. 1,2cm lang)

Isolierband

AUS DEM INTERNET

1x Elegoo Mikrocrontroller Starterset
So wie hier zu finden

Weitere Jumperkabel (damit du nicht Löten musst)
So wie hier zu finden

1x Batteriehalterung (Blockbatterie 9V) mit Schalter
So wie hier zu finden

Etwas Isolierband

ANLEITUNG

Sollte etwas unverständlich sein oder Fragen auftauchen, schreibe mir: jannis.kuehl@rsamkattenberge.de

1. Den Rahmen bauen

Zuerst alle Holzleisten und die Frontplatte abschmirgeln, so dass sie Splitterfrei sind.

Baue dann den Kasten zusammen. Spanne dafür eine lange Holzleiste waagerecht und eine kurze Holzleiste senkrecht so ein, dass du durch die Lange leiste zwei Löcher vorbohren kannst wie in Bild zwei zu sehen. Schraube die beiden Holzleisten dann mit zwei langen Schrauben zusammen. Gehe auch so bei den anderen Ecken vor.

Schraube am Ende die Frontplatte mit vier kurzen Schrauben auf den Holzrahmen.

2. Layout zeichnen und Löcher bohren

Zeichne mit Bleistift auf deiner Frontplatte ein beliebiges Layout. Versuche, die gesamte Fläche zu nutzen. Zeichne die Löcher, die du danach bohrst, nicht zu dicht zusammen. Sonst kann man dein Layout am Ende nicht gut erkennen. Klare Linien und Kurven sehen am Ende am Besten aus. Bohre dann die Löcher ins Holz. Achte darauf, dass du an einer Stelle keine Löcher bohrst, damit du Mikrocontroller und Steckbrett am Ende auf der Frontplatte von innen an der Frontplatte befestigen kannst.

3. Verkabeln der LEDs

Stecke jetzt den Mikrocontroller mit dem Steckbrett und den LEDs zusammen. Der Schaltplan unten zeigt dir, wie du die Teile zusammensteckst. Achtung: Benutze auf jeden Fall 220 Ohm Widerstände! Ansonsten brennen dir die LEDs durch oder leuchten später gar nicht erst. Diese sind im Starterset mit „220“ beschriftet.

Teste deine Verkabelung!

Stecke den Mikrocontroller an einen PC an, oder stecke am Batterieanschluss eine Batterie an. Die LED 13 sollte am Anfang aufleuchten. Manchmal blinken sogar alle LEDs einmal auf.

4. Mikrocontroller positionieren

Klebe den Mikrocontroller und das Steckbrett mit etwas Heißkleber oder mit doppelseitigem Klebeband in den Rahmen auf die lochfreie Stelle deiner Frontseite. Anschließend verlege lege die Kabel innen im Kasten. Achte darauf, dass die Kabel keine Löcher verdecken. Stecke dann farblich passend die LEDs in die verlegten Kabel. Du entscheidest, welche Farben du benutzen willst.

4. Programmierung des Mikrocontrollers

Lade dir zuerst die Software von Arduino herunter. Damit kannst du Leuchtprogramme schreiben und auf den Mikrocrontroller übertragen.

Du möchtest nicht selber programmieren?
Fertiges Leuchtprogramm zum Herunterladen

Du möchtest selber programmieren?
Das folgende Basisprogramm macht dir den Einstieg leichter:
Leeres Basisprogramm zum Herunterladen

Das folgende Video, erklärt dir ungefähr in der Mitte, wie du mit dem Programmieren loslegst. Auf Youtube findest du viele weitere Videos zum Programmieren des Arduino.

YouTube video

Häufige Probleme und Tipps zur Lösung des Problems:

  • Es erscheint eine orangene Fehlermeldung.
    Lösung: Lies genau durch, was in der Fehlermeldung steht. Oft hat man einen Befehl falsch geschrieben, oder ein “ ; “ am Ende vergessen.
  • Das Programm wird nicht auf den Mikrocontroller übertragen.
    Lösung: Wähle im Menü „Werkzeuge“ unter „Port“ deinen Mikrocontroller aus
    .

Neue Streitschlichter ausgebildet!

Ab sofort stehen die neuen Streitschlichter bereit, um euch in Konfliktsituationen zu helfen. Ihr findet uns in den großen Pausen im Streitschlichterraum links neben der Schulküche!