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Abenteuer England - Auslandsfahrt der achten Klassen

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04.06.2019

Endlich wurde es wahr, am 29.4.2019 stiegen 59 Schüler der 8. Klassen mit den Begleitlehrkräften Frau Mehrtens, Frau Muth und Herrn Sauer am frühen Morgen in den Bus, um über die Niederlande, Belgien und Frankreich nach England zu reisen. Die Fährfahrt von Calais nach Dover dauerte eine gute Stunde. Ab jetzt galt es, den Linksverkehr zu beachten, was vom Busfahrer eindrücklich mit dem Satz „Der Tod kommt von rechts!“ während der Woche immer wieder in Erinnerung gerufen wurde.

Kurz vor Hastings stieg die Spannung enorm, da nun gleich die Gastgeber die Schüler vom Bus abholen würden. Tatsächlich wurde jede 2er bis 4er Schülergruppe von den noch Wartenden unter Applaus der Mitschüler und Lehrer aus dem Bus verabschiedet. Schöne und mutmachende Stimmung!

Der Dienstagmorgen stand ganz im Zeichen der Schlacht von Hastings im Jahre 1066. Wir besuchten die Ruinen von Hastings Castle und begegneten der englischen Geschichte.

Am Nachmittag lernten wir die Stadt kennen und nahmen wir an einer englischen Teezeremonie teil, die uns alle (nicht nur positiv) überraschte. Neben der korrekten Haltung und Handhabung wurde uns die Geschichte des Tees erklärt und sogar ein höfischer Tanz -natürlich in entsprechender Kleidung- von einer Frau mit extrem hoher Stimme beigebracht. Nicht nur für Keely (8b) war „Teatime – sunshine“ eine unvergessliche Stunde!

Am Mittwoch stand London auf dem Programm, zunächst mit einer zweistündigen Stadtrundfahrt in deutscher Sprache. Wir konnten die vielen Sehenswürdigkeiten bestaunen und erhielten Informationen zum Leben in der Großstadt mit über 8 Millionen Einwohnern (im Vergleich dazu leben in Hamburg „nur“ 1,8 Mio. Menschen!!). Den dazu passenden Straßenverkehr kann man sich entsprechend vorstellen. Am Nachmittag gab es die knapp halbstündige Fahrt im London Eye. „Ich fand die Fahrt beeindruckend, weil man eine atemberaubende Sicht über London hatte.“ (Jaana, 8b)

Canterbury war das Ziel am Donnerstag, eine eher kleine Stadt im Südosten mit der berühmten Kathedrale aus dem Jahr 597 n. Chr. Sie ist das Zentrum der Anglikanischen Kirche von England und Sitz des Erzbischofs. Wir waren beeindruckt von der Größe des Bauwerks und den zum Teil wunderschönen Mosaikfenstern. Der Innenhof erinnerte viele von uns an die Harry-Potter-Verfilmungen.

Der Nachmittag stand für Erkundungen in Kleingruppen zur Verfügung, bevor es wieder zu den Gastfamilien ging, mit denen wir den letzten Abend verbrachten.

Nachdem am Freitag alle Taschen im Bus verstaut waren, fuhren wir ein zweites Mal nach London. Vom Parkplatz an der O2-Arena ging es nun mit der U-Bahn in die Stadtmitte. Es war sehr aufregend, sich in der Metropole durch die Kontrollgeräte der Underground zu schleusen, auf langen Rolltreppen in Menschenschlangen anzustehen und auf Bahnsteigen mit Schutzvorrichtungen in die richtige Bahn einzusteigen. „Gutes System“, „so viele Menschen – mehr als in Deutschland“, „stickig und sehr warm“ waren Bemerkung, die man aufschnappen konnte.

Ziel war die Tower Bridge, deren einer Turm über gut 300 Stufen erklommen werden musste. Dafür bekam man einen grandiosen Ausblick auf die Stadt und vor allem die Möglichkeit, durch den Glasboden der Querverbindung von oben einen Blick auf den Strom an Fußgängern, Autos, Bussen und passierenden Schiffen zu bekommen. Einige von uns mussten sich erst überwinden, diese Glasplatten zu betreten. „Der Blick durch den Glasboden sorgte für ein Kribbeln im Bauch!“ (Sarah, 8b)
Bevor am Nachmittag die Schüler London in kleinen Gruppen erkunden konnten, stand zum gemeinsamen letzten Erlebnis eine Fahrt auf der Themse auf dem Programm. Ein glücklicher Zufall wollte es, dass sich tatsächlich die Tower Bridge für ein größeres Schiff öffnete.

Am Abend trafen wir uns am Bus an der Arena und machten uns durch die Nacht auf den Weg nach Buchholz mit vielen Eindrücken, Erlebnissen und vor allem guter Laune.

Zusammenfassend kann man von einer gelungenen Woche sprechen, die wir alle, Schüler und Lehrer, nicht missen möchten. „Das Wohnen in den englischen Familien war eine tolle Erfahrung. Die Engländer sind höfliche und sparsame Menschen. Mir hat die Woche gefallen, weil wir genug Zeit hatten, alles zu sehen.“ (Julius, 8b)

Auch Max und Jannah (beide 8d) waren überzeugt von der Woche und würden glatt noch einmal mitfahren wollen.

Na, wenn das keine Werbung für nachfolgende Jahrgänge ist…

[Text: Frau Muth]



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